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Der einzig sichere Weg ist die Wiederholung. Der einzig sichere Weg ist die Wiederholung. Der einzig...usw.usw.

DIE ATMUNG

Das Atmen ist das Wichtigste im Leben. Alles andere kann warten. Sie können jahrelang ohne Kontakt zu anderen Menschen auskommen, einen Monat ohne Nahrung, ein paar Tage ohne Wasser, aber höchstens ein oder zwei Minuten ohne Luft. So wichtig ist das Atmen. Wie Sie atmen, ist von fast ebensolcher Bedeutung, wie überhaupt zu atmen. Die Atmung reguliert die gesamte Psychophysis. Wenn Sie Ihre Atmung verlangsamen, beruhigt sich Ihr Geist, und Ihr Körper entspannt sich. Legen Sie die Hände dicht unterhalb Ihrer Rippen auf die Brust. Holen Sie tief Luft. Spüren Sie, wie sich etwas hebt und ausdehnt? Das ist Ihr Zwerchfell, eine Muskelpartie zwischen Brust und Bauch. Wenn Sie zulassen, daß sich Ihr Zwerchfell hebt und senkt, ohne ihm ins Handwerk zu pfuschen, nehmen Ihre Gedanken und Ihre körperliche Energie eine kreative Richtung. Wenn Sie den Atem anhalten, was Sie bei Streß unbewußt tun, bleiben Ihre Gedanken in einer destruktiven Schleife hängen, und Ihr körperlicher Energiestrom gerät ins Stocken. Die hat nichts mit komplizierten Yoga-Atemübungen zu tun. Achten Sie einfach darauf, den Atem nicht anzuhalten, und verlangsamen Sie den Atemrhythmus. Ihre Fähigkeit, Zugang zur mentalen Energie zu gewinnen und sie in die richtigen Bahnen zu lenken, hängt in erster Linie von Ihrer Fähigkeit ab, regulierend auf das Tempo und Gleichmaß Ihrer Zwerchfellbewegung einzuwirken. Auch die Kunst, unabhängig von den äußeren Umständen und Bedingungen dauerhaften inneren Frieden zu erlangen, hängt von Ihrer Fähigkeit ab, zu allen Zeiten entspannt und natürlich zu atmen. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf richten. Vielleicht meinen Sie, keine Zeit zur Beobachtung Ihres Atems zu haben, aber es ist wie Autofahren. Wenn Sie gerade neu gelernt haben, müssen Sie Ihre gesammelte Konzentration auf die mechanischen Abläufe richten. Später fahren Sie voller Aufmerksamkeit, unterhalten sich dabei jedoch mit sich selbst oder einem Beifahrer über Dinge, die überhaupt nichts mit dem Autofahren zu tun haben. Stellen Sie sich das Atmen wie das Autofahren vor. Wenn Sie unaufmerksam sind, bauen Sie einen Unfall. Aber aufmerksam sein heißt nicht, daß Sie sich nicht gleichzeitig bestens unterhalten könnten. Prüfen Sie Ihr Zwerchfell tagsüber immer mal wieder. Legen Sie ohne Scheu die warme Hand darauf, und denken Sie dabei, daß es sich es sich ein wenig mehr entspannen sollte. Dieser Vorgang dauert etwa 15 Sekunden, sobald er Ihnen zur Gewohnheit geworden ist, und er ist wichtig, weil ihr Leben als Krieger auf dem Atem beruht. Während Sie ein- und ausatmen, sind Sie an einem Gasaustausch globalen Ausmaßes beteiligt. Jede Bewegung Ihres Zwerchfells hat subtile Auswirkung auf die Atmosphäre. Es ist eine Aktivität, die Sie mit allem und jedem atemenden Wesen auf diesem Planeten in Kontakt bringt. Um die Vorteile, die dieser Vorgang bietet, zu optimieren, müssen Sie richtig atmen, wozu ein paar Grundtechniken nötig sind. Wenn Sie einatmen, muß sich Ihr Bauch ausdehnen, und wenn Sie ausatmen, muß er sich zusammenziehen. Viele von uns machen es genau andersherum, sie drücken beim Einatmen die Brust heraus und ziehen Bauch oder Unterleib ein, um beim Ausatmen die Brust wieder einfallen und den Bauch hervortreten zu lassen. Das läuft der natürlichen Bewegung des Zwerchfells zuwider und mindert die Leistungsfähigkeit der Lunge. Diese Gewohnheit zu ändern ist unter Umständen eine folgenreiche Angelegenheit, denn dadurch verändert sich auch die Art, wie wir das Leben erfahren, zum Besseren; wenn Sie sich also nicht ändern wollen, atmen Sie lieber falsch weiter. Sollte jedoch die Aussicht auf positive Veränderung ihren Reiz für Sie haben, wie ungewohnt die Wirkung auch sein mag, über Sie die folgende Visualisation, bis sie automatisch gelingt. Die Anfangsübung dürfte etwa 60 Sekunden dauern, so lange, wie nötig ist, um das Vorgestellte zu sehen und zu fühlen. Danach kann sie im Bruchteil der Zeit durchgeführt werden. Unter dem Gesichtspunkt, wieviel Zeit man dafür braucht und wie groß der Gewinn für die Lebensqualität ist, lohnt sich die Inverstition allemal, und ich empfehle Ihnen nachdrücklich, gleich jetzt damit anzufangen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Schwamm im Unterleib, eine besondere Art von Schwamm, die Luft statt Wasser braucht. Stellen Sie sich bildlich vor, wie der Schwamm mit Luft vollgesogen ist. Spannen Sie nun Ihre Unterleibsmuskeln an, und ziehen Sie den Bauch in Richtung Wirbelsäule ein. Durch diese Bewegung wird der Schwann zusammengedrückt, und die Luft entweicht durch Ihre Nase oder Ihren Mund, während Sie ausatmen, Jetzt kann sich der Schwamm von alleine ausdehnen, wie Schwämme es zu tun pflegen, und sich mit Luft füllen, wenn Sie einatmen. Quetschen Sie den Schwamm beim Ausatmen aus, und lassen Sie ihn sich beim Einatmen von selbst wieder vollsaugen. Bei dieser Übung brauchen Sie sicvh also bloß auf die Ausatmung zu konzetieren, denn die Einatmung geschieht ganz von selbst, Sie müssen nur offen sein für die einströmende Luft. Ein weiterer Pluspunkt: Ihre Gedanken und Energien werden ungestört fließen, wenn Ihr Atem unhörbar kommt und geht und glatt wie eine edle runde Perle ist.

DIE VIER-STUFEN-ATMUNG

Die Regulierung des Atemrhythmus regelt mit der Zeit den Rhythmus aller Ereignisse im Leben. Der Atemrhythmus nimmt unmittelbar Einfluß auf den Rhythmus der Gedanken und umgekehrt. Wenn das Denken langsam wird, verlangsamen sich nach und nach auch die Ereignisse bzw. die hereinkommenden Signale entsprechend, so daß Sie pro Sekunde mehr mit weniger Energie aufwand tun können. Darüber hinaus ist der Atemrhythmus als Funktion, über die Sie direkte Kontrolle ausüber können, der einzige Zugriff auf den unwillkürlichen Rhythmus Ihrer Herzschläge. Eine Verlangsamung der Atmung verlangsamt den Grundpuls des Herzens. Ihre Festplatte ist auf eine feste, endliche Zahl von Herzschlägen programmiert; wenn dieser Vorrat aufgebraucht ist, sterben Sie. Sie können vielleicht Ihre Lebenszeit verlängern, wenn Sie Ihr Maß an Schlägen über einen längeren Zeitraum strecken. Verlangsamen Sie Ihr Atemtempo, und Ihr Puls sowie die Geschwindikeit des Lebens um Sie herum werden sich entsprechend anpassen, ohne daß Sie irgendwelche Nachteile davon hätten. Um langsamer zu werden, dürfen Sie nicht vergessen, im Lauf des Tages in regelmäßigen Abständen Ihren Atem aufmerksam zu beobachten. Eine höchst einfache, aber wirksame Methode, sich daran zu erinnern, besteht darin, fast unmerklich mitten im Einatmen anzuhalten und dann noch einmal im Ausatmen. Diese Art von Ein- und Ausatmen funktioniert so, als hätten Sie sich einen Knoten ins Taschentuch Ihrer Atmungssystems gemacht, bei dem es sich daran erinnert, den Puls hübsch unter Kontrolle zu halten. Als besonders nützlich erweist sich diese Vier-Stufen-Atmung beim Laufen, wenn Sie das Ein- Ein und Aus- Aus mit Schritt- Schritt, Schritt- Schritt synchronisieren, und verhindert daß Sie sich durch Atemlosigkeit geschlagen geben müssen. Sie ist auch sehr praktisch beim Bergsteigen, beim Schleppen schwerer Gegenstände druch Zeit und Raum – zum Beispiel, wenn Sie einem Freund mal eben Ihr Klavier reichen wollen – und ähnlichen körperlich anstrengenden Unternehmungen. Die Vier-Stufen-Atmung kann Ihnen ferner dienlich sein zur Erlangung spiritueller Unsterblichkeit (siehe Psycholooping), also: Setzen Sie sich bequem hin, dehnen und strecken Sie dabei die Wirbelsäule so weit wie möglich. Atmen Sie ein – Pause – aus, des Ganze neunmal, wobei Sie das Tempo allmählich verlangsamen. Wiederholen Sie diese Übung in den nächsten Tagen häufig, und probieren Sie sie dann beim Gehen und Laufen aus; aber mit dem Hinüberreichen des Klaviers sollten Sie lieber noch etwas warten!

KÖRPERBEWUSSTSEIN

Nicht nur der Kopf, sondern der ganze Körper ist der Erfahrungsbereich für alles, was im Leben geschieht. Der Ärger fängt an, wenn Sie zuviel Zeit in ihrem Kopf verbringen. In diesem Fall erhebt sich die Energie in den Nieren wie ein heißer Wind und steigt ins Gehirn. Dadurch wird der Denkablauf beeinträchtigt, so daß sich die Gedanken in Schleifen verfangen, was mit der Zeit zu psychischen Störungen, Kopfschmerzen, Nackensteife, Migräne und Irrsinn führen kann und generell den Realitätssinn verzerrt. Denn die Realität betrifft den ganzen Körper und nicht bloß den Kopf. Um Ihr Chi so zu entwickeln, daß Sie in den vollen Genuß Ihrer Realität kommen, müssen Sie erst einmal ein Bewusstsein dafür entwickeln, was Sie im Inneren des Körpers fühlen, denn dort wird das Chi erzeugt, gespeichert und abgerufen. Das ist das Gegenteil von Bewußtsein des äußeren eigenen Erscheinugsbildes, das sich einzustellen pflegt, wenn man kopflastig ist. Die Methode zur Chi-Entwicklung hängt vollkommen von Ihrer Fähigkeit ab, sich mit Ihrem Geist jederzeit willentlich in verschiedene Teile des Körpers zu begeben. Um das zu können, müssen Sie sich darin üben, Körperbereiche, beispielsweise Ihren Unterleib, von innen her zu lokalisieren und deutlich zu spüren, was dort geschieht. Wenn Sie bis hierher gelesen haben, schließen Sie jetzt die Augen, und lassen Sie Ihren Geist von dem Bereich zwischen Ihren Ohren zu einer Gegend im Bauch dicht unter Ihrem Nabel wandern. Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Atemloch (eine Nase) dicht unter Ihrem Bauchnabel und würden damit ein- und ausatmen. Machen Sie sich jede Verspannung in diesem Bereich bewußt, wovon ein wenig zu spüren sein muß, wenn Sie nicht gerade Buddha sind – in diesem Fall hoffe ich, daß Ihnen das Buch gefällt, aber warum lesen Sie es überhaupt? -, und lassen Sie sie dahinschwinden, während Sie weiteratmen. Nach einiger Zeit, sagen wir, nach etwa 36 Atemzügen, müßten Sie ein Hitzegefühl haben. (Das ist das Chi.) Wiederholen Sie diese Übung nun an beliebigen Stellen Ihres Körpers: der rechten Handfläche, der Außenseite des linken Knies, dem Solarplexus (Magen), immer öfter und immer schneller, bis sie schließlich spontan geliengt.

ACHTSAMKEIT

Zur Normalisierung, Stabilisierung und Harmonisierung aller körperlichen, seelischen und geistigen Funktionen müssen Sie sich zunächst bewußtmachen, daß sie aus dem Gleichgewicht sind. Mit Hilfe der Achtsamkeit haben Sie immer alles im Blick, was Sie tun, ohne es in seinem Lauf zu stoppen. Aber Sie lernen, mitten in Ihrer Aktivität den Lauf zu regulieren. Stellen Sie sich vor, Sie sehen einen Film. Eine Frau liegt im Bett und macht sich Sorgen. Sie hat ein flaues Gefühl im Magen, ihr Atem geht flach, und ihr Nacken ist verspannt. Sie denkt an das, was sie heute alles tun muß, an die Telefonate, die sie erledigen muß, fragt sich, wi ihre Brille sein könnte, was sie machen soll, wenn sie sie verloren hat, ob sie sich nächsten Monat Urlaub nehmen kann, und dann merkt sie zu allem Überfluß, daß ihre Blase drückt. Sie ist so vollkommen in diesen speziellen Zustand von Körper und Geist versunken, daß er ihr nicht einmal bewußt ist. Aber Ihnen ist er bewußt, weil Sie isch gerade den Film anschauen. Stellen Sie sich nun vor, Sie könnten sich interaktiv ins Filmgeschehen einschalten. Sie stellen fest, daß die Frau Zukunftsprojektionen anhängt, und klicken sie an, um sie geistig wieder in die Gegenwart zurückzuholen. Sie bemerken, daß ihre Atmung flach ist, und klicken tiefes, regelmäßiges Atmen an. Sie sehen, daß sie in einer völlig krummen Körperhaltung daliegt, und klicken die Körperglättungsfunktion an. Sie beobachten, wie sich ihre Angs verliert, während sich ihr Körper gerade ausrichtet, und ihre Atmung tiefer wird, wie sie aufsteht, ins Badezimmer geht und ihre Blase leert. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie wären sowohl diePerson, die sich den interaktiven Film anschaut, als auch die Person im Film und hätten die Fähigkeit, die Abläufe Ihres eigenen Geistes und Körpers einzugreifen, ohne die Handlung zu unterbrechen. Das ist die Funktion der Achsamkeit, und die Schlüssel dazu finden Sie in dem folgenden Abschnitt.

ZENTRIEREN

Das Chi folgt dem Lauf der Gedanken Das Zentrieren, das Ausrichten auf die Mitte, ist eine psychophysische Methode, um das Chi einzig durch <> um einen einzigen Punkt herum zu konzentrieren, der etwa zwei Finger breit unter dem Bauchnabel liegt (siehe Die drei Tantiens). Sobald es sich dort gesammelt hat, bekommt Ihr Chi eine einheitliche Form, es wird zur Mittelachse, um die sich die Außenwelt dreht wie die Felge eines Rades. Auf diese Weise in der Mitte alles Geschehens zentriert, wird Ihr Denken klar, so daß Sie sicherer Entscheidungen treffen können, und Ihre Energie wird gesammelt zur Verfügung stehen, um das, wofür Sie sich entschieden haben, auszuführen. Ihr Mittelpunkt schlummert so lange untätig in Ihnen, bis Sie ihn durch Kraft Ihres Denkens zum Leben erwecken. Das gelingt Ihnen, wenn Sie sich einfach vorstellen, daß es so ist, und nicht nachlassen, sich vorzustellen, daß es so ist, bis es wirklich so ist. Also dann... Denken Sie sich Ihr Chi als einem Haufen außerordentlich kostbarer Goldstücke, die im Supermarkt vor Ihnen auf dem Boden verstreut sind, und Ihre Mitte (den Punkt unterhalb des Nabels) als Topf. Sie müssen nun all die Münzen einsammeln und möglichst schnell und gründlich im Topf vertauen, bevor andere Supermarktkunden Ihre Glückssträhne wittern und zuerst zugreifen. Und Sie müssen es ohne großes Aufhebens tun, um nicht unnötig Aufmerksamkeit auf die Goldstücke zu lenken. Wenn Sie alle Münzen im Topf haben, dürfen Sie sich zurücklehnen und sich gradulieren: Jetzt sind Sie reich! Wenn Ihr Chi ebenso zerstreut ist wie die erwähnten Goldstücke, werden Sie nicht voll und ganz bei dem sein können, was Sie gerade tun. Das heißt, Ihr Chi läuft aus, was in etwa so ist, als würden Sie Ihr Leben auspinkeln, und das sollten Sie unter allen Umständen vermeiden. Das Ausrichten auf Ihre Mitte stärkt Sie, während die Zerstreutheit Ihre Kraft nutzlos vergeudet. So einfach ist das. Außerdem werden sie, sobald Ihnen die Konzentration auf die eigenen Mitte durch wiederholtes Üben leicht gelingt, gleichzeitig Zugang zu Ihrem unsterblichen Geistkörper erlangen (siehe Der Geistkörper) und in einen spirituelle Dimension eintreten, um dort einer Portion jener Gnade teilhaftig zu werden, nach der Sie sich immer gesehnt haben und die Sie aufmuntert wie eine heiße Brühe am Abend eines naßkalten Tages. Wenn Ihnen also nächstest Mal irgendein Klugscheißer rät, Ihre <>, wissen Sie – im Gegensatz zu ihm selber -, was das bedeutet

HALTUNG

In ebendiesem Augenblick, o Verwandlungskünstler, bestimmt die körperliche Haltung, die Sie gerade einnehmen, direkt Ihre Anschauung, Reaktionen und Neigungen. Wenn Sie krmm und schief dasitzen, wird Ihre Atmung, der Energiefluß sowie die Funktion Ihrer inneren Organe behindert, Ihr Denken verkrampft und Ihre Wahrnehmungsfähigkeit eingeengt, kurz: Sie sind nur ein halber Mensch. Wenn Sie sich hingegen dehnen und strecken, um Ihrem Körper den größtmöglichen Raum sowohl vertikal als auch horizontal ausfüllen zu können, wird Ihr Geit jubeln vor Dankbarkeit. Ihr Chi wird lospreschen wie die Stiere von Pamplona, und die gesamte Erfahrung dieses heiligen Augenblicks, den wir gemeinsam erleben, wird intensiver. Eine krumme Haltung ist wie das Leben in einem schiefen Haus, dessen Wände schon nachgeben. Der Druck auf das tragende Gerüst des Hauses wirkt sich auch nachteilig auf die Wasser- und Abwasserrohre aus und beschädigt an manchen Stellen sogar die Stromleitungen. Lecks an verbogenen Rohrer verursachen Feuchtigkeit. Risse im Mauerwerk und Spalten rings um die Tür- und Fensterrahmen lassen Zugluft und ungebetene Gäste herein. Wenn Sie in einem solchen Haus wohnten, wäre Sie entweder bald reif fürs Irrenhaus, oder Sie würden eine Renovierung von Grund auf vornehmen und umziehen. Der Körper ist Ihre wichtigste Umgebung. Ihr Geburtshaus. Der Unterschied ist allerdings, daß Sie nicht so leicht in einen anderes umziehen können, so daß Ihnen nur die Wahl bleibt, verrückt oder Verwandlungskünstler zu werden. Das Schöne am Verwandeln ist, daß man es bequem in jedem beliebigen Augenblick tun kann, daß es nichts kostet, Ihre Probleme in Mu löst und nichts weiter erfordert als eine gewisse Aufnahmebereitschaft und wiederholtes Heraufbeschwören des folgenden Bildes: Ihre Wirbelsäule ist die tragende Konstruktion für Ihr Knochengerüst und damit auch für alles übrige. Lockern Sie, sobald Ihr Atem leicht und regelmäßig ist, Ihren Nacken, und entspannen Sie den unteren Rückenbereich. Atmen Sie weiter leicht und frei, und stellen Sie sich vor, wie sich Ihre Wirbelsäule dabei von selbst streckt. Konzentrieren Sie sich auf die Streckung von der Taille abwärts bis hin zum Steißbein und vom Nackenwirbel aufwärts bis zum Scheitelpunkt des Kopfes. Strecken Sie gleichzeitig die Vorderseite Ihres Körpers vom Schambein bis zur oberen Spitze des Brustbeins. Becken- und Schultergürtel sind die waagerechten Träger, die Balken und Sparren, durch die Ihr Knochengerüst Raum für die inneren Organe hat und sich aufrecht hält, ohne Schlagseite zu bekommen oder gar zu kippen. Stellen Sie isch also, während Sie sihc in der Senkrechten strecken, bildlich vor, wie sich gleichzeitig Ihr Schulter- und Beckengürtel weiten. Auf diese Weise strecken Sie die senkrechte Achse Ihres Körpers sowohl zum Boden wie auch zur Decke hin und verlängern gleichzeitig die waagerechte Achse zu den Seiten hin. So gewinnen Sie ein Maximum an Spielraum innerhalb des vorhandenen Rahmens, und alle psychophysischen Funktionen werden verbessert. Führen Sie diese Übung zuerst in einer festen Grundstellung aus, also im Sitzen, Stehen oder Liegen, und probieren Sie sie dann auch beim Gehen, Laufen, Tanzen, Yogaüben oder anderen körperlichen Aktivitäten, denen Sie sich widmen.

ENTSPANNUNG

Entspannen bedeutet nicht Zusammensacken. Sie brauchen nicht zusammensacken, um sich zu entspannen, aber wenn Sie sich nicht entspannen, besteht die Möglichkeit, daß Sie irgendwann zusammensacken. Zusammensacken ist der Bruder des Krummen und Schiefen und geht mit vollkommener Trägheit einher. Entspannen hingegen ist die Kunst, die vor einem liegende Aufgabe mit dem absoluten Mimimum an Kraft oder Chi zu bewältigen. Während das Zusammensacken oder Erschlaffen den Handlungsspielraum drastisch einschränkt, kann Entspannung bedeutet, eine perfekte Haltung anzunehmen und sich mit vollkommener Anmut zu bewegen wie ein Gebard auf der Pirsch. Entspannen heißt keineswegs, schlaff vor der Glotze herumzuhängen und in derer Gammastrahlen zu baden. Nach längeren Phasen ohne Entspannung kann es allerdings zu unfreiwilligen extremen Erschlaffungszuständen kommen, die möglichst zu vermeiden sind. Für eine gründliche Entspannung sollten Sie vor allem aufhören, sich innerlich Gewalt anzutun. Lockeren Sie Ihren Solarplexus (im Magenbereich), nehmen Sie eine gestreckte Haltung ein, regulieren Sie Ihren Atmen, vertrauen Sie darauf, daß Ihre Knochen Sie stützen werden, und lösen Sie sich von den Gedanken, die Ihnen im Kopf herumgehen. Sammeln Sie sich um Ihre Mitte, und dehnen Sie sich aus, um Ihren physischen Rahmen ganz auszufüllen. Sie sollten nichts mehr anspannen und keinen Streß mehr im Körper aufbauen. Durch Streß können Sie auch nicht besser überleben; vielmehr werden dadurch Ihre Überlebenschancen verringert, weil Sie nämlich körperlich und geistig aus dem Lot geraten, so daß Ihre Sicht der Dinge und Ihre Entscheidungsfähigkeit getrübt sind. Entspannen Sie sich. Seinen Sie immer entspannt, was Sie auch tun, ob es etwas Wichtiges oder etwas Nebensächliches ist. Je mehr Ihnen eine Situation abverlangt, um so mehr sollten Sie sich entspannen. Damit steigt Ihre Effektivität in jeder Hinsicht, und andere werden sich um Sie scharen, weil sie sich instinktiv in der wohligen Atmosphäre aufhalten möchten, die Sie um sich verbreiten. Wenn es eine klare Grundentscheidung im Leben zu treffen gibt, dann die zwischen aktiver Entspannung und unnötiger Anspannung.Wenn Sie sich entspannen, lassen Sie automatisch davon ab, die pulsierenden Energiewellen zu verzerren, die Sie aussenden und empfangen und rings um sich verbreiten. Da diese Wellen endlos sind, wirken sie sich schließlich auf das gesamte Universum aus, und sei es auf subtilste Weise, so daß Sie letztlich jedermann einen guten Dienst tun, wenn Sie sich entspannen. Die einfachste Methode, den Unterschied zwischen diesen beiden gegensätzlichen Zuständen zu erkunden, um selbst entscheiden zu könne, welchen Sie bevorzugen, besteht darin, jeden einzelnen Muskelstrang in Ihrem Körper anzuspannen, vom Schließmuskel bis zu den Augenmuskeln, von den Muskeln der kleinen Zehen bis zu den Muskeln, der kleinen Finger. Spannen Sie sie so stark wie möglich an, ohne daß Ihnen ein Blutgefäß platzt (von dieser Übung ist abzuraten, wenn Sie unter Herz-Kreislauf- oder Atembeschwerden leiden), und brechen Sie dann die goldene Regel, indem Sie den Atem anhalten. Bleiben Sie 9 Sekunden lang solch ein vollkommen verzerrter, verkrampfter Spastiker, um sich dann urplötzlich, als hätte jemand den Schalter betätigt, zu entspannen. Wiederholen Sie dies dreimal, wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen. Und jetzt

ENTSPANNEN

Sie sich, schwelgen Sie ein, zwei Sekunden lang im totalen Loslassen, und beschließen Sie dann, wie Sie weitermachen wollen: spastisch oder elastisch. SINKEN Vergessen Sie Ihre Angst vor dem Versinken, vergessen Sie alles, und versinken Sie. Das Sinke ist Entspannung in Reinkultur. Sinken bedeutet soviel wie Anker werfen. Das Ankern hält den Geist davon ab, dahinzutreiben wie eine Wolke. Dahintreiben ist zwar schön, aber gefährlich, wenn man nicht gleichzeitig fest auf dem Boden der Wirklichkeit verankert ist, dann man ist dabei oberlastig und kann leicht kentern und umgestoßen werden. Sich sinken zu lassen ist nicht das gleiche wie Abschlaffen, weil es die Geistesgegenwart steigert, die sich beim Abschlaffen vermindert. Sie brauchen beim Sinken vor nichts zu fürchten. Der Zug nach unter auf dem Erdmittelpunkt zu wird durch den Aufwärtsdrang der Lebensgeister (siehe Die Lebensgeister heben) ausgeglichen. Wenn Sie sich auch würdevolle (aufreche) Art erden, haben Sie ein stabiles psychisches Fundament, an dem Sie Ihren Geist festmachen können, um ihn dann frei umherschweifen zu lassen. Diese gleichzeitige Bewegung von Zentriepetal- und Zentrifugalkraft entlang der Wirbelsäule verschafft Ihnen Zugang zur vereinten Macht von Himmel und Erde, zur Schaffens- und Erhaltenskraft, die uns von einer Schnecke unterscheidet. Vertrauen Sie Ihren Knochen, daß sie Sie aufrecht halten, und lassen Sie alles übrige Fleisch, Ihre Säfte und Ihre Energie, auf den Grund sinken. Dadurch wurzeln Sie fest wie ein Baum in der Erde. Wenn Sie diese Übung im Sitzen durchführen, spüren Sie, wie die Wurzeln durch Ihr Sitzbein auf den Mittelpunkt der Erde zustreben. Im Stand spüren Sie, wie die Wurzeln durch Ihre Fußsohlen dorthin wachsen. DIE FÜSSE Um auch beim Sturm felsenfest zu stehen wie ein Krieger, müssen Sie sich starke Füße erhalten. Ohne Füße könnten Sie ebensowenig stehen, gehen, laufen, radfahren oder auf dem Drahtseil balancieren, wie Sie zu anderen Aktivitäten fähig wären, die Sie bisher für selbstverständlich gehalten haben. So wichtig sind sie. Wenn Sie also der glückliche Besitzer von einem Paar Füße sind, wäre jetzt eine indeale Gelegenheit, die Beziehung zu ihnen zu vertiefen. Die Füße sind Ihre Grundlage für alle aufrechten Aktivitäten und unterstützen jeden Ihrer Schritte auf der großen Straße des Lebens. Widmen Sie das nächste Mal, wenn Sie tanzen, gehen oder laufen, Ihren Fußsohlen Aufmerksamkeit. Das vertieft Ihre Übung des Sinkenlassens, stärkt Ihre Haltung und gibt Ihnen damit einen besseren Halt auf allen Ihrer Wegen. Ihre Füße tragen Sie kraft der fein ausgeklügelten Mechanik eines felxiblen Dreibeinstativs, das das Körpergewicht auf ideale Weise auf drei Punkte verteilt: auf die hintere Kante der Ferse sowie die Innen- und die Außenkante des Ballens. In dem Maße, wie diese Dreiecksbasis durch eine fehlerhafte Gewichtsverteilung und durch Platt- oder Senkfüße beeinträchtigt wird, gerät Ihr gesamtes Körpergerüst in eine Schieflage. Im folgenden ein bißchen innere Fußarbeit zur Wiederherstellung des Gleichgewichts, zur Kräftigung und zur Verbesserung der Stabilität, nicht nur der körperlichen. Ziehen Sie Schuhe und Strümpfe aus, also alles, was die majestätische Nacktheit Ihrer Füße verdecken würde, und stellen Sie sich barfuß bequem hin, die Füße in schulterbreiten Abstand parallel nebeneinander, das Gewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilt. Beugen Sie die Knie ein wenig, knicken Sie am Steiß leicht ein, damit Ihr Allerwertester nicht vorsteht, halten Sie Ihren Kopf so, als hinger er an einem goldenen Faden, und spreizen Sie die Zehen so weit wie möglich auseinander, um die Ballenpartie zu dehnen. Ziehen Sie nun den Spann sanft nach oben, und verteilen Sie, während Sie die ganze Zeit über frei atmen, Ihr Körpergewicht so, daß es sich gleichmäßig auf alle drei Punkte der Dreiecksbasis (beider Füße) verteilt. Durch tägliches Üben dieser artistischen Meisterleistung (durchschnittliche Zeitdauer: 123 Sekunden) werden Sie mit der Zeit nicht nur eine generelle Verbesserung Ihrer Haltung feststellen, sondern im übertragenen Sinne auch Ihrer Standfestigkeit im Leben. Sobald sie Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen ist, was schon nach drei Wochen oder auch erst nach 33 Jahren sein kann, je nachdem, wie oft Sie üben, wie verkrampft oder geschädigt Ihre Füße durch jahrelanges Tragen von falschem Schuhwerk sind und wie oft Sie barfuß gehen, können Sie sie beim Gehen oder Laufen, beim Ausüben einer Kampfkunst, beim Tanzen, Radfahren, Holzhacken, Schlangestehen, im Supermarkt oder gar im Schönheitssalon ausprobieren. Wahrscheinlich werden Sie bei den meisten dieser Aktivitäten Schuhwerk tragen, aber gehen Sie trotzdem so oft wie möglich barfuß, besonders auf felsigem oder kieselsteinreichem Gelände. Es kräftigt die Sohle und die Seele fördert ganz allgemein den Strom des Chi durch Stimulation der Reflexpunkte in den Fußsohlen. Es lohnt sich auch, die Füße von Zeit zu Zeit zu reiben, durchzukneten und zu streicheln, um sie wissen zu lassen, daß sie einem lieb und wert sind. Sie brauchen ihnen nicht gerade einen Blumenstrauß zu kaufen, aber geben Sie ruhig Geld für echte Lavendelessenz aus, daß Sie zwischen die Zehen reiben, um – vor allem im Sommer – dem Fußpilz dem Stinkfuß des sockenlosen Sportlers vorzubeugen.

DIE LEBENSGEISTER HEBEN

Halten Sie die Energie oben auf Ihrem Kopf leicht und empfindsam. Wenn Sie von der oberen Spitze des linken Ohrs zur oberen Spitze Ihres rechtens Ohrs eine Linie oben über Ihren Kopf ziehen, treffen Sie genau auf der Mitte dieser Linie auf den Scheitelpunkt. Das ist der geheimnissvollste und herrlichste Teil des Universums.Yogis nennen Ihn den <> und wir Taoisten den << Treffpunkt von hundert Kräften>>. Er wirkt wie eine Antenne oben auf dem Kopf, die, wenn sie angeschlossen ist, dem Gehirn alle Informationen (Energien) zugänglich macht, die augenblicklich im Kosmos zur Verfügung stehen. Beschränkt werden sie nur durch die Größe des inneren Gedächnisspeichers, die Zahl der Filter, die Sie benutzen, und die Geschwindigkeit Ihrer Prozessoren zum Runterladen der Informationen. Die Hopis empfehlen, diesen Punkt immer <> zu halten, um Weisungen aus höheren Bereichen empfangen zu können. Das ist seine externe Funktion, während er aufs Innere wie ein Magnet wirkt, der die positiven Vitalkräfte aufwärts zieht und buchstäblich die Lebensgeister hebt. Das ist es, was Sie aus dem Bett treibt, obwohl Sie eigentlich gut den ganzen Tag darin hätten vertrödeln können, und Sie davon abhält, ein Penner zu werden. Visualitsieren Sie, um diesen Punkt zu aktivieren und dadurch Ihre Lebensgeister zum Scheitelpunkt des Kopfes zu heben, eine funkelnde glitzernde Lichtkugel von etwa 15 cm Durchmesser, die sich in der Luft etwa 5 cm über Ihrem Scheitelpunkt um ihre eigene Achse dreht. Wenn Sie sich in dieser Vorstellung üben, bis sie Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen ist, bleibt Ihr Geist rege, aktiv und offen fürseine große Chance. Sie können sich auch vorstellen, ein goldener Faden sei mit dem einem Ende an Ihrem Scheitelpunkt befestigt und mit dem anderen am Scheitelpunkt des Himmels. An diesem Faden wird von oben sacht gezogen, bis Sie nur noch daran hängen. Auf diese Weise wird auch Ihre Wirbelsäule gestreckt (siehe Haltung)

DIE DREI TANTIENS

Wenn Sie drauf aus sind, einen undurchdringlichen, unerschütterlichen Kern zu entwickeln, lesen Sie dies. In Ihrem physischen Körper befinden sich drei psychische Kraftwerke oder Tantiens (Himmelsfelder), den sieben Chakren im Yoga vergelichbar, die, wenn sie im Einklang miteinander aktiv werden, Ihnen unvergänglichen Kern bilden und Ihnen mit ien bißchen zusätzlichen Hokuspokus (siehe Die psychische Schleife) bei der Geburt eines eigenen Geistkörpers helfen (siehe Der Geistkörper). Dann geht´s erst richtig los mit der Magie des Taoismus. Das erste dieser Tantiens, der <>, der im allgemeinen als Zentrum des Menschen gilt, liegt etwa 3 cm unterhalb des Nabels und etwa 5 cm nach innen in Richtung Wirbelsäule. Es ist dafür zuständig, das Chi in die Körperkraft und Ausdauer umzuwandeln, die Sie zum Überleben hier brauchen, und sorgt darüber hinaus für den notwendigen Sexualtrieb, damit Sie kein Mauerblümchen bleiben. Letzterer stellt die niedrigste Energiefunktion dar, was nicht abfällig gemeint ist, sondern in dem Sinne, daß er die Grundlage für alles Leben bildet. Das nachsthöhere Tantien, das mittlere, wied <> genannt und befindet sich in der Mitte der Brust auf Hohe des Herzens, etwa 8 cm weit innen in Richtung Wirbelsäule. Der Purpurpalast ist dafür verantwortlich, Energie in Leidenschaft und Gefühl umzuwandeln, ohne die Ihr Leben so öde und sinnlos wäre wie ein abgelaufener Fahrschein (es sei denn, Sie wollen einen Joint daraus drehen). Er stattet Sie mit menschlichen Eigenschaften wie Liebe und Haß, Begierde und Abneigung, Großzügigkeit und Habgier aus und bewahrt Sie davor, ein Zombie zu werden. Das höchste Tantien, die <>, liegt genau in der Mitte des Gehirns zwischen den Augen und Ohrenn, etwa da, wo sich die Zirbeldrüse befindet. Es sorgt nicht nur dafür, daß Ihre Festplatte einwandfrei funktioniert, sondern ist auch für die Umwandlung von Energie in Intelligenz zuständig, das heißt dafür, daß die eingehenden Signale von Ihren Sinnesorganen aufgenommen und im Gehirn zu brauchbaren Informationen verarbeitet werden. Das oberste Tantien, auch liebevoll <> genannt, befähigt Sie dazu, Dinge zu sehen, die Sie mit normalen Augen nicht sehen können, ist also eine Art übermenschliches Röntgenauge. Wenn diese drei Himmelsfelder aktiviert sind und zusammenwirken, haben Sie die Macht, sich Ihre Herzenswünsche zu erfüllen, gepaart mit der Intelligenz, das zu schätzen zu wissen, und außerdem werden Sie ien richtiger Mann (eine richtige Frau). Hier also zwei Visualisations- und Kontemplationsübungen, die Ihnen zu diesr Erfahrung verhelfen werden.

VISUALISATION DER INNEREN LANDSCHAFT

Falls Sie etwas für Landschaften übrig haben, haben Sie jetzt die Chance, sich mit Hilfe der <> Realität Ihre eigene zu schaffen. Diese Übung soll Ihnen Zugang zu Ihren drei Tantiens verschaffen, so daß Sie einen undurchdringlichen, unerschütterlichen Kern entwickeln. In Ihrem Unterleib liegt der dunkle, tiefe nächtliche Ozean, auf dessen Wellen sich das Mondlicht spiegelt. Die Dünnungen in Ihrem Innern verläuft von vorn nach hinten. Diese unaufhörliche Strömung verkörpert Ihre Kraft und Ausdauer. Werden Sie still, nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, Ihrem Atmen mit Ebbe und Flut der Wellen zu synchronisieren, und lassen Sie dann Ihre Aufmerksamkeit an den Felswänden nach oben gleiten, die vor Ihrer Wirbelsäule steil bis zur Mitte Ihrer Brust aufragen. Hier finden Sie den Purpurpalast, der in aller Herlichkeit auf einem Felsgipfel prangt mit weit geöffneten Fenstern, aus denen gleißendes purpurrotes Licht strahl, das tausend Kilometer im Umkreis zu sehen ist. Diese Lciht repräsentiert Ihre unerschöpfliche Liebe und Lebenslust. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, Ihrem Atem mit dem purpurroten Licht in Einklang zu bringen, und beginnen Sie dann mit dem Aufstieg weiter hinauf, wobei Sie an der Jadepagode vorbeikommen (ihren Hals- bzw. Nackenwirbeln) und schließlich die Höhledes ursprünglichen Geites erreichen, eingebettet in dünner Luft zwischen den höchten Felszacken, die genau unter dem Scheitelpunkt Ihres Kopfes in den Himmel ragen. Hier setzen Sie sich hin, aufleuchtend im Purpurlicht und angestrahlt vom unirdischen, weißlichen Licht des ursprünglichen Geistes, während das Geräusch des anbrandenden Wellen tief unten verhallt, und schauen in den unendlichen inneren Raum hinein. Dieser innere Raum stellt Ihre unendliche Intelligenz dar, die Ihnen gehört, wenn Sie drei Deckel der Packung <> einschicken und die einfache Frage beantworten: <>

VISUALISATION DER DREI FREUNDLICHEN GOTTHEITEN

Für den Fall, daß Ihnen das Szenarion Vater, Sohn und Heiliger Geist zu einschüchternd und fern erscheint, um sich davon durch die gelegentliche dunkle Nacht der Seele geleiten zu lassen, hier eine Dreifaltigkeit, die Ihnen bis in die hintersten Falten Bauch, Hirn und Herz erwärmen wird. Ehe ich Ihnen jetzt diese unglaublichste aller heiligen taoistischen Dreiheit, den Wachsamen Fuchs, den Wohltäter und den Phat-Kontrolleur, ein Trio freundlicher Gottheiten, vorstelle, fühle ich mich genötigt, Sie zu warnen, daß die Aufnahme der folgenden Visualisation in Ihr Repertoire Ihren Übungen die Art von Exklusivität verleihen könnte, durch die Sie sich als vollberechtigtes Mitglied der GFT (Gesellschaft forschrittlicher Taoisten) qualifizieren dürften. In der Höhle des ursprünglichen Geistes lebt ein Typ namens Wachsamer Fuchs. Wie der Name vermuten läßt, ist er listig, schlau und gerissen und kennt alle Tricks. Mit seiner scharfen Beobachtungsgabe entgeht ihm absolut nichts. Er ist genetisch so programmiert – Füchse hätten nicht als eine der erfolgreichsten Stadtkriegerarten überlebt, wen sie vor sich hi gedöst hätten. Holen Sie ihn sich vor Augen, wie er da unbemerkt in Ihrem Kopf sitzt, wachsam auch die leisesten Veränderungen wahrnimmt und sofort handlungsbereit ist. Der W.F. verkörpert die unvoreingenommene Intelligenz, die durch die Funktion des obersten Tantiens ermöglicht wird. Meditieren Sie, während Sie sich auf ihn konzentrieren, über die Eigenschaft der ewigen Dauer. Der Wohltäter, wörtlich übersetzt der <> thront königlich im Purpurpalast auf dem Hauptthron im Hauptthronsaal und schenkt Ihrer werten Person und allen, denen Sie je begegnen werden, Güte und vorbehaltlose Liebe. Darin besteht seine Aufgabe: Ihnen die Wirklichkeit zu einer herzerwärmenden Erfahrung zu machen, indem er Ihnen das Gefühl stiller Zufriedenheit vermittelt, nach dem Sie sich so oft sehnen und das einem gesunden, ungehinderten Liebesstrom zwischen Ihnen und anderen entspringt. Während Sie Ihre Aufmerksamkeit auf ihn konzentrieren, sollten Sie über die Eigenschaft der absoluten Harmonie meditieren. Währenddessen sitzt unten am Fuße des Felsen, tief in Ihrem Unterleib, der Phat-Kontrolleur an seinem gewohnten Tisch in seinem Lieblingsrestaurant mit Meerblick in bester, unverbaubarer Lage. P.K. ist ein stämmiger, handfester Bursche, der jede Situation im Griff hat und immer flüstert, so daß andere sich anstrengen müssen, um die erdhaften Weisheiten, die er von sich gibt, mitzubekommen. Voller Adel in Haltung und Betragen, ruht er in seiner Mitte und schätzt sich glücklich, sozusagen von hinten und unten aus die Führung zu übernehmen. Während Sie beim Phat-Kontrolleur weilen, sollten Sie über die Eigenschaft der grenzenlosen Macht meditieren. Machen Sie es sich, falls Ihnen diese Visualisation zusagt, zum Prinzip, das Trio der freundlichen Gottheiten so oft zu treffen, bis Sie ein klares Bild von allen dreien zugleich haben, wie sie in ihren jeweiligen Bereichen thronen. Dadurch setzen Sie die psychischen Kräfte frei, die zu Ihren drei Tantiens gehören, und bringen sie in ein harmonisches Gleichgewicht. Diese Gottheiten sind natürlich <> personifikationen jener Kräfte, Sie können also getrost Namen und Geschlecht (der Gestalten) andern, wenn Sie wollen. Sie können sie auch, falls Sie zu derlei neigen, bei Bedarf einzeln, zu zweit oder zu dritt als treue Verbündete aufrufen.

(Aus "Der Barfußdoktor - Handbuch für den gewitzen Stadtkrieger)

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