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Worte der Bhagavad-Gita:

...Was wirklich ist, kann nicht das Sein verlieren, genauso wenig wie das, was nicht ist, ist Sein eintreten kann...

...Die Seele wird nicht geboren und stirbt auch nicht. Sie ist auch kein Ding, das nur ein einziges Mal ins Sein eintritt und, wenn sie abgeschieden ist, nie mehr ins Sein kommen wird. Die Seele ist ungeboren, uralt, immer dauernd. Sie wird nicht erschlagen, wenn der Körper erschlagen wird...


...Waffen können die Seele nicht zerschmettern, Feuer kann sie nicht verbrennen, noch Wasser sie durchnässen oder der Wind sie ausdörren. Sie ist unzerreißbar und unbrennbar, sie kann weder durchnäßt noch ausgedörrt werden. Ewig beständig, unbeweglich, alles durchdringed, ist sie für immer und ewig.
...Darum solltest du, sofern du die Seele als von solcher Art erkennst, unbekümmert sein...

...Du hast ein Recht auf das Handeln, aber nur auf das Handeln an sich, niemand auf dessen Früchte. Laß nicht die Früchte zum Beweggrund deines Wirkens werden!
Und sei nicht der Untätigkeit verhaftet! Fest gegründet im Yoga, vollbringe deine Taten als einer, der jegliche Haftung aufgegeben hat und gleichmütig geworden ist hinsichtlich Mißlingen und Erfolg!
Denn Ausgeglichenheit ist der Sinn des Yogas. Taten sind von weit minderem Wet als der Yoga der Vernunft, o Dhananjaya.
Suche darum deine Zuflucht in der Vernunft! Arme und erbärmliche Seelen sind jene, die die Frucht ihrer Werke zum Ziel ihrer Gedanken und Taten machen...

...In demjenigen, dessen Bewußtsein mit gefesseltem Interesse an den Gegenständen seiner Sinne hängt, bildet sich Haftung an diese.
Aus der Haftung kommt das Verlangen und aus Verlangen Zorn. Zorn führt zur Verwirrung, der Verwirrung folgt Verlust der Erinnerung. Hierdurch wird die Vernunft zerstört. Durch die Zerstörung der Vernunft geht er zugrunde...

..Derjenige erlangt Frieden, in den alle Begehren einströmen wie die Gewässer in das Meer (in einen Ozean von weitem Sein und Bewußtsein), das ständig gefüllt wird und doch immer unbeweglich bleibt; niemals jener, der (wie die wirbelnden schlammigen Wasser) durch jeden kleinen Zustrom von Begehren erregt wird...

...Was Handeln und was Nicht-Handeln ist, darüber befinden sich selbst die Weisen in Verwirrung und Selbsttäuschung. Ich will dir das Handeln erklären. Wenn du dieses verstehst, wirst du von allen Übeln des Daseins befreid sein.
Man muß das rechte Verständnis haben vom Handeln, vom falschen Handeln und vom Nicht-Handeln. In Dickicht und Gewirr verläuft der Weg der Wirkens. Wer Im Handeln das Nicht-Handeln wahrnehmen kann und erkennt, wie das Wirken sich fortsetzt, wenn er von Wirken zurücktritt, ist unter den Menschen derjenige von wahrer Vernunft und Unterscheidungskraft. Er befindet sich im Yoga und wirkt in vielseitiger und allumfassender Art (für das Gute der Welt und für Gott in der Welt) Denjenigen, dessen Unterfangen und Unternehmungen sämtlich frei sind vom Willen und Verlangen und dessen Werke durch das Feuer der Erkenntnis verbrannt worden sind, haben die Erleuchteten einen Weisen genannt.
Wer alles Verhaftetsein an die Früchte seines Wirkens aufgegeben hat, immer zufrieden und unabhängig ist, tut nichts, obwohl er (durch sein Wesen) sich in Tätigkeit verstrickt. Er hegt keine persönliche Erwartungen, reißt nicht die Dinge an sich als persönlichen Besitz, beherrscht vollkommen Herz und Ich. Indem er sein Handeln allein mit dem Körper vollzieht, begeht er keine Sünde. Wer zufrieden ist mit allem, was ihm als Gewinn zufällt, wer über die Gegensätze hinausgewachsen ist, wer niemanden beneidet, wer gleichmütig bleibt in Mißerfolg und Erfolg.- der ist nicht gebunden, selbst wenn er handelt. Wenn ein Mensch, der befreit ist, frei von Verhaftung, mit Gemüt, Herz und Geist fest gegründet in der Erkenntnis des Selbst, seine Werke als Opfer vollbringt, löst sich all sein Wirken auf (hinterläßt er kein Karma)...

...Durch das Selbst sollst du das Selbst befreien. Du solltest das (niedere) Selbst nicht entmutigen und nicht erniedrigen (weder indem du ihm nachgibst, noch indem du es unterdrückst). Denn das (höhere) Selbst ist der Freund des (niederen) Selbsts, und das (niedere) Selbst ist auch der Feind.
Sein Selbst ist für den Menschen sein Freund, in dem das Selbst durch das Selbst bezwungen worden ist. Wenn aber jemand nicht im Besitz seines (höheren) Selbst ist, dann ist das (niedere) Selbst gleichsam ein Fein und handelt wie dieser...

...Wer jedoch am Ende den Körper aufgibt und dabei an irgendeine Gestaltung des Seins denkt, der erlangt jene Gestalt, o Kaunteya, zu dem die Seele herangewachsen war. Darum gedenke Meiner zu allen Zeiten und kämpfe!...

Glossar:

Acarya - "jemand, der durch sein eigenes Beispiel lehrt"; ein spiritueller Meister.

Advaita - "nichtdualistisch"; die Eigenschaft Krishnas, daß zwischen Seinem Körper, Seinen Energien und Seinem Selbst kein Unterschied besteht.

Ahimsa - Gewaltlosigkeit. Ananda - spirituelle Glückseeligkeit.

Astanga-yoga - der mechanische "achtfache Pfad" des mystischen yoga, bestehend aus yama und niyama (Gebote und Verbote in der Ausübung von yoga), asanas (Körperübungen), pranayama (Atembeherrschung), pratyahara (Zurückziehen der Sinne), dharana (Konzentration des Geistes), dhyana (Meditation) und samadhi (Versenkung in Meditation über die Überseele)

Asura - Dämon; Feind der Halbgötter und Gottgeweihten; Atheist, der die Anweisungen der Schriften mißachtet.

Atma - (1) das Selbst, die individuelle spirituelle Seele; in anderen Zusammenhängen: (2) Geist, (3) Körper.

Bhagavan - "derjenige, der alle Fülle besitzt", die Höchste Persönlichkeit Gottes, Krishna, der das Behältnis aller Schönheit, aller Kraft, allen Ruhms, allen Reichtums, allen Wissens und aller Entsagung ist.

Bhakti-yoga - der Vorgang des hingebungsvollen Dienstes.

Brahma - das ersterschaffene Lebewesen im Universum; wird zu Beginn der Schöpfung auf der Lotosblüte geboren, die dem Nabel Garbhodakasayi Visnus entsprießt; erschafft auf Anordnung Visnus alle Lebensformen im Universum; ist für die Erscheinungsweise der Leidenschaft zuständig (siehe Rajo-guna)

Buddhi-yoga - ein anderer Ausdruck für bhakti-yoga, der darauf hinweist, daß dieser yoga den höchsten Gebrauch der Intelligenz (buddhi) bedeutet.

Caitanya Mahaprabhu - (1486-1534) Krishna in der Rolle eines Gottgeweihten; erschienen in Navadvipa, Bengalen, um das gemeinsame Chanten des Hare-Krishna-mantra als den Vorgang der Gotteserkenntnis im gegenwärtigen Zeitalter des Kali einzuführen.

Chanten - (von Englischen "to chant" ) Singen oder meditatives Beten von mantras, besonders in bezug auf den Hare-Krishna-mantra.

Dhyana - Meditation.

Guna - Erscheinungsweise oder Eigenschaft der materiellen Natur (siehe sattva- rajo- und tamo-guna).

Jnana-yoga - der Pfad der spirtituellen Verwirklichung durch Studium der Schriften und spekulative Suche nach der Wahrheit.

Kali-yuga - das "Zeitalter des Streites und der Heuchelei", das vor 5000 Jahren begann und insgesamt 432000 Jahre dauert. (Siehe Yugas).

Karma- (1) materielle, fruchtbringende Handlungen gemäß den vedischen Regulierungen; (2) Handlungen, die immer eine materielle Reaktion - ob gut oder schlecht - nach sich zieht und den Ausführenden an den Kreislauf von Geburt und Tod bindet. (3) Gesetz des karma: Gesetzt von Aktion und Reaktion.

Karma-yoga - der Pfad der Gotteserkenntnis, bei der man die Früchte seiner Arbeit Gott darbringt.

Krishna - "der Allanziehende"; Name der höchsten Persönlichkeit Gottes.

Lila - "transzendentales Spiel" der Höchsten Persönlichkeit Gottes.

Maha-mantra - der "große mantra": Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna Krishna, Hare Hare / Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare.

Mantra - (mana - Geist; traya - befreien) transzendentale Klangschwingung, um den Geist von materieller Unreinheit zu befreien.

Maya - die illusionierende Energie des Herrn, die bewirkt, daß die Lebewesen Krishna vergessen.

Nirmana - ("Nichts ist mein." ) Lebenshaltung, die frei ist von Besitzanspruch.

Paramatma - die Überseele Prasadam - ("Barmherzigkeit" ) geheiligt Nahrung, die zu Krishna geopfert wird.

Rajo-guna - die Erscheinungsweise der Leidenschaft

Rama - (1) Name Sri Krishnas mit der Bedeutung "die Quelle aller Freude"; (2) Sri Ramacandra, Krishnas Inkarnation als vollkommener König.

Rasa - ("Wohlgeschmack, liebevolle Haltung" ) Beziehung zwischen der reinen individuellen Seele und dem Höchsten Herrn. Es gibt fünf grundlegende rasas: santa-rasa (neutrale Beziehung), dasya-rasa (Beziehung als Diener), sakhya-rasa (freundschaftliche Beziehung), vatsalya-rasa ( elterliche Beziehung) und madhurya-rasa (eheliche Beziehung).

Sadhu - Ein Heiliger, ein Gottgeweihter. Samadhi - Trance, vollständige Versenkung in Meditation.

Samsara - der Kreislauf der Geburten und Tode.

Sankirtana - das gemeinsame Chanten der Heiligen Namen Gottes.

Sattva-guna - die Erscheiungsweise der Tugend. Shiva- der Halbgott, der für die Erscheinungsweise der Unwissenheit und die Zerstörung des Universums zuständig ist.

Tamo-guna - die Erscheinungsform der Unwissenheit.

Tulasi - heilige Pflanze, deren Blätter in der Verehrung Krishnas verwendet werden.

Upanisaden - 108 philosophische Abhandlungen, die in den Veden enthalten sind.

Veden - die vier ursprünglichen vedischen Schriften (Rg, Sama, Atharva und Yajur).

Visnu - der "Alldurchdringende"; vierarmige Erweiterung der Höchsten Persönlichkeit Gottes.

Yoga - "Verbindung"; Vorgang, sich mit dem Höchsten zu verbinden.

Yuga - "Zeitalter"; die vier yugas, die sich ständig wiederholen: Satya-yuga, Treta-yuga, Dvapara-yuga und Kali-yuga. Angefangen vom Satya-yuga, nehmen Religionen und die "guten" Eigenschaften allmählich ab.

Hare Krishna Hare Krishna

Krishna Krishna Hare Hare

Hare Rama Hare Rama

Rama Rama Hare Hare


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